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Vers- und Kaderschmiede, Montag, 5. November 2007

Monica Bleibtreu, Dietmar Mues, Joachim Zelter:
DIE WÜRDE DES LÜGENS (von Joachim Zelter) 

Die Großmutter hat nur einen sehnlichsten Wunsch: der Enkel möge ein Genie, ein Wunderkind sein. Er möge, was ja schon im 'von und zu' zwischen Vor- und Nachname angelegt ist, verkörpern: die Spitzenstellung, die Bewunderung durch die Mäßigen, Gemäßigten und Mittelmäßigen. Und wenn der Enkel dafür nicht geschaffen ist? Tut er dann nicht gut daran, alles zu unternehmen, Oma die Projektionen nicht zu zerstören?

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Gerrit Rieteldacademie, Amsterdam
Mi, 10/31/2007 - 14:05

http://www.gerritrietveldacademie.nl/index.php?id=1422

Karl-Heinz Dellwo
Studium Generale, Datum 31 Oktober 2007, Amsterdam
Gerrit Rietveldacademie
Rote Armee Fraktion
Benjaminzaal (room K29)

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Nr. 42, 18. Oktober 2997

Karl-Heinz Dellwo: „Die Waffen im 7. Stock waren von uns“

Das ehemalige RAF-Mitglied Karl-Heinz Dellwo war 1975 an der Besetzung der deutschen Botschaft in Stockholm beteiligt, bei der zwei Geiseln ermordet wurden. Ziel der Aktion war die  Freipressung von 26 RAF-Gefangenen, darunter jenen in Stammheim. Dellwo zählt zu denen, die sich seit Jahren zur Geschichte der RAF äußern, u.a. in dem gerade erschienenen Buch »Das  Projektil sind wir«. Insgesamt hat er 21 Jahre im Gefängnis verbracht. Sein Bruder Hans-Joachim war ebenfalls Mitglied der RAF und nahm 1977 die Kronzeugenregelung in Anspruch. 
interview: ivo bozic 

von Ivo Bozic 

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Interview von: FR-Online, veröffentlicht: 18.10.2007 um 16:20:01 Uh

Direkter Link zum Artikel: http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dossiers/spezial_deutscher_herbst/1228542_Kritik-war-nicht-denkbar.html

"Kritik war nicht denkbar"

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Karl-Heinz Dellwo : ''On ne peut pas se dérober devant l'histoire''
Propos recueillis par PIERRE BOCEV
14/10/2007 | Mise à jour : 13:29

http://www.lefigaro.fr/international/2007/09/05/01003-20070905ARTFIG90177-karl_heinz_dellwo_on_ne_peut_pas_se_derober_devant_l_histoire.php

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Nun endlich der Nachtrag von gestern. Ich habe mir eine Stunde lang die Podiumsdikussion dieses Adaptionsgesprächskreises angesehen. Es ging allein um juristische und wirtschaftliche Fragen der Rechteverwertung bei Medienübertragungen vom Buch auf den Film oder das Spiel usw. Nicht mein Thema.

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Interview von: Der Standart, Wien, 11. Oktober 2007

URL: http://derstandard.at/?url=/?id=3070927

Text: 
Ex-RAF-Terrorist: "Befreiung war nur gewaltsam möglich"
Karl-Heinz Dellwo erklärt im STANDARD-Gespräch, warum er damals zur Waffe gegriffen hat
Der „Nazifaschismus“ habe bis zum letzten Tag gehalten und musste daher gewaltsam niedergeschlagen werden. So erklärt Karl-Heinz Dellwo, ehemaliger Terrorist der RAF, warum er damals zur Waffe gegriffen hat und sich der Roten Armee Fraktion anschloss.

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einestages, Zeitgeschichten auf SPIEGELONLINE, 11.10.2007

Interviewer: Michael Sontheimer, September 2007
Direktlink:
http://einestages.spiegel.de/static/authoralbumbackground/441/_wir_mussten_verlieren.html

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Karl-Heinz Dellwo, Das Projektil sind wir – Der Aufbruch einer Generation, die RAF und die Kritik der Waffen 224 Seiten, Originalveröffentlichung, Edition Nautilus, Hamburg Oktober 2007 Im Gespräch mit den Journalisten Christoph Twickel und Tina Petersen erzählt Karl-Heinz Dellwo über die RAF jenseits von Verdammung und Verklärung.

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Montag, 8. Oktober 2007

JOSEF BIERBICHLER: „Das letzte Band“ (von Samuel Beckett)

Hamburg-Premiere

 Krapp, der erfolglose, alte Schriftsteller und Trunkenbold, hat  sein Leben lang aufgezeichnet, was ihm wichtig schien. Auf Videotapes, die er sich manchmal anschaut, um zu prüfen, was er vor langer Zeit zu Protokoll gab.
Der keineswegs weise Alte ist oft ungnädig mit seinem früheren Ich: „ Hörte mir soeben den alten Idioten an, für den ich mich vor dreißig Jahren hielt, kaum zu glauben, dass ich so blöde war“. 
Seltener findet er etwas, das nicht ganz falsch gewesen sein könnte: „Vielleicht hatte er recht“.