Rody Doyle: Paula Spencer

Geschrieben am 28. 04. 2010

Vers- und Kaderschmiede, Polittbüro und DGB zeigen am  28./29./30.04.2010
20 Uhr
Paula Spencer von Roddy Doyle.
mit: GILLA CREMER, ROBERT STADLOBER, PHELINE ROGGAN, ANTJE BASEDOW, JESSICA KOSMALLA

„Roddy Doyle versteht es meisterhaft, Menschen eine Stimme zu verleihen, die im Leben, aber auch in der Literatur zu kurz kommen.“-„Paula ist eine wenig heldenhafte Heldin, mit der die Weltliteratur um eine unvergessliche Figur reicher wird.“ (Tagesspiegel) Paula Spencer lebt in Dublin, sie ist 48 Jahre alt. Von ihrem Mann, den sie viel zu spät rausgeschmissen hat, ist sie jahrelang verprügelt worden. Seit fünf Monaten ist sie trocken; kein Tropfen Alkohol, ehrlich nicht! Sie ist Jobberin, meist Putzfrau, Angehörige des Prekariats, Unterschicht: „Sie hat nie Steuern gezahlt, nie für die Rente geklebt. Sie bekommt das Geld bar auf die Hand. Wenn sie aufhört, ist es so, als wenn sie nie gearbeitet hätte. Keine ideale Lösung, aber…“

Rot liegt in der Luft

Geschrieben am 15. 04. 2010

Rot liegt in der Luft. Quelle: www.freitag.de


Der ehemalige Revolutionär Karl-Heinz Dellwo ist unter die Verleger gegangen und baut an einer großen „Bibliothek des Widerstands“

Bild: Szene aus "Schlacht um Chile". Sreenshot

Der Freitag: Was haben Sie mit der Bibliothek des Widerstands vor?

 Karl-Heinz Dellwo: Wir veröffentlichen eine Serie von Dokumentarfilmen, die sich mit weltweitem Protest und Widerstand ab Mitte der sechziger Jahre beschäftigt.

Linke Geschichte muß erfahrbar sein

Geschrieben am 27. 03. 2010

Linke Geschichte muß erfahrbar sein: Morgen wird in Leipzig »Schrei im Dezember« aus der neuen »Bibliothek des Widerstands« präsentiert. Ein Gespräch mit Karl-Heinz-Dellwo und Willi Baer

Interview: Christof Meueler

Wir brauchen unsere eigenen Medien: Szene aus »Schrei im Dezember« von Kostas Kolimenos, dem neuen Mediabook aus der »Bibliothek des Widerstands«, die der LAIKA-Verlag in Kooperation mit junge Welt herausbringt. Karl-Heinz Dellwo und Willi Baer sind Geschäftsführer von LAIKA. Dellwo ist Filmer und war früher in der RAF, Baer ist Produzent und war früher in der DKP.

Der Weg in die Sicherheitsgesellschaft

Geschrieben am 4. 03. 2010

Der Weg in die Sicherheitsgesellschaft 
Auf der Suche nach staatskritischen Absolutheitsregeln


Datum/Uhrzeit: 18. März 2010 18:30 Uhr


Veranstaltungsart:
Diskussion

Mitwirkende: 

Hans-Jürgen Misselwitz
Karl-Heinz Dellwo

Peter-Alexis Albrecht

Ulrich Renz

Beschreibung: Es ist in Vergessenheit geraten: Die ”Sicherheit” der Bürger betraf einmal ihren Anspruch, vor staatlicher Willkür geschützt zu sein. Hierf¨ur wurde der Rechtsstaat errichtet, der die bürgerliche Freiheit in gleicher Weise vor der Obrigkeit wie auch vor Angriffen durch den Mitbürger schützte. Im Fokus der Betrachtung stand der Mensch, dessen individuelle Freiheitsrechte in persönlicher, wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht zu sichern waren. Freiheit war das erstrebte Ziel, die Rechts-Sicherheit das eingesetzte Mittel.

Arisierung, die GEW, das Geld und die Moral

Geschrieben am 28. 01. 2010

Polittbüro, 31.01.2010, Beginn: 20:00

 

Deutschland 1935: Vor ihrer Flucht verkaufen jüdische Besitzer ihr Haus, Rothenbaumchaussee 19, an die "Abteilung Wirtschaft und Recht" des Nationalsozialistischen Lehrerbundes, zu einem ungewöhnlich niedrigen Preis. Nach dem Krieg behauptet die GEW, der Kauf sei korrekt abgelaufen.

Zeugen: Die NS-Funktionäre.

Bis heute besteht die GEW, trotz kontroverser Debatte, darauf, es handle sich nicht um Arisierung. Auf die Einnahmen aus dem Haus könne nicht verzichtet werden.