Weiße Rose, RAF und mehr - Wenn aus Studierenden Staatsfeinde werden

Geschrieben am 7. 06. 2013

Zu hören unter:

https://soundcloud.com/astatu/staatsfeinde

oder:

http://asta.tu-berlin.de/publikationen/mitschnitt-veranstaltung-wei-e-rose-raf-und-mehr-wenn-aus-studierenden-staatsfeinde

Da die Diskussion an einigen Stellen recht voraussetzungsvoll ist, hier noch eine Liste mit Personalien, auf die Bezug genommen wird:

Falk Harnak - Wiederstandskämpfer im NS mit Kontakt zum militärischen Widerstand um Stauffenberg

Roland Freisler - Oberster Richter für politische Justiz in Deutschland während des Nationalsozialismus

Holger Meins, Ulrike Meinhof, Gudrun Enslin - Aktivisten der Studentenbewegung und RAF-Mitglieder der ersten Generation, alle drei starben in Haft

Georg Klein - Offizier der Bundeswehr, wurde nach der Tötung von dutzenden Zivilisten in Kunduz, Afghanistan zum Brigadegeneral befördert

Hanns-Martin Schleyer - SS-Offizier und Teil der NS-Elite, später Manager bei Daimler-Benz und Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, 1977 von der RAF entführt und ermordet

Vers- und Kader: Ich war Guttenbergs GHOST

Geschrieben am 27. 03. 2013

Ich War Guttenbergs GHOST. Vers- und Kaderschmiede im Polittbüro Hamburg, Steindamm 45, Telf. 040-28055467, 25., 26. und 27. April, jeweils Beginn 20 Uhr.

 

Premiere, 25. April 3013. Weitere Aufführungen: 26. und 27. April 2013
Mit DENIS MOSCHITTO (als Ghostwriter), TILLBERT STRAHL-SCHÄFER (als KT zu Guttenberg), PHLELINE ROGGAN (u.a. als Stephanie Guttenberg), HENNING PEKER (in zwanzig Rollen und Thomas Ebermann als Horst Seehofer.

Vers- u. Kader: Die Großherzogin von Gerolstein

Geschrieben am 10. 01. 2013

DIE GROßHERZOGIN VON GEROLSTEIN
VON JACQUES OFFENBACH, FASSUNG: KARL KRAUS
Vers- und Kaderschmiede 11.02.2013, 20 Uhr, Polittbüro Hamburg

Die aristokratisch-militärisceh Wahnwelt so richtig derbe durch den Kakao zu ziehen, das gelang Jacques Offenbach, dem Sohn eines Synagogenvorsängers aus Köln, im Jahre 1967 in Paris.

Sechzig Jahre später nannte Karl Kraus dieses Werk »eines der holdesten Wunder der heiteren Bühne«, denn, so der große Sprach- und Kulturkritiker, »der Gedanke der Operette ist Rausch, aus dem Gedanken geboren werden; die Nüchternheit geht leer aus.« Das von seinen Zeitgenossen mokierte »unrealistische« an der Geschichte von der Großherzogin, schien Kraus gerade ihr Vorzug, da »diese Summe von heiterrer Unmöglichkeit jenen reizvollen Anlaß bedeutet, uns von den trostlosen Möglichkeiten des Lebens zu erholen.« (Die Fackel 757)