Bibliothek des Widerstands + Junge Welt

Geschrieben am 25. 01. 2010

Junge Welt 23.01.2010
Genossenschaft hat Etappenziel erreicht. Ein Gespräch mit Karl-Heinz Dellwo
Interview: Claudia Wangerin
Karl-Heinz Dellwo ist Mitbegründer des Laika-Verlags in Hamburg und 1000. Mitglied der LPG junge Welt eG

Warum haben Sie sich entschieden, durch Erwerb eines Genossenschaftsanteils Miteigentümer dieser Zeitung zu werden?

Der Aspekt des Miteigentümers stand für mich nicht im Vordergrund, sondern die Notwendigkeit einer linken Tageszeitung in der Bundesrepublik Deutschland. Diese Funktion erfüllt aus meiner Sicht die junge Welt, deshalb will ich sie unterstützen.

Die heutige Situation ist von Ideologie bestimmt, die alle Zwänge des aktuellen Systems als naturgegebene Sachzwänge ausgibt und jede Möglichkeit einer Alternative leugnet.

Das zu glauben hätte die fatale Folge, daß man sich zurücklehnen könnte, obwohl es überall auf der Welt Krieg, Hunger und Elend gibt. Aus meiner Sicht hat die junge Welt noch am ehesten die Chance, sich zu einer Zeitung zu entwickeln, die Menschen in die Lage versetzt, über die Schranken des heutigen Systems hinauszudenken. Das schafft aus meiner Sicht keine andere Zeitung in diesem Land. Die junge Welt tut es in manchen Punkten noch nicht radikal genug, aber sie hat das Potential.

HAROLD PINTER erforscht...DAS GEWISSE NIVEAU

Geschrieben am 21. 01. 2010

HAROLD PINTER erforscht...DAS GEWISSE NIVEAU
MIT: CHRISTIAN BRUHN, RUTH MARIE KRÖGER, PHELINE ROGGAN, 
ABAK SAFAI RAD, STEPHAN SCHAD, ROCKO SCHAMONI, VICTORIA TRAUTTMANSDORFF, HENNING VENSKE, MICHAEL WEBER

Die Elite verspeist köstliche Mahlzeiten, trinkt keinen Fusel, zieht an, was der Haut schmeichelt, hält sich fit und wird – das ist statistisch bewiesen – älter als jene, denen man mal in aller Deutlichkeit sagen muss, dass sie nicht nur arm, sondern auch ohne Lebensart sind. Ein Gerücht, das unausrottbar scheint, behauptet obendrein, es gehe gesittet, niveauvoll, kunstsinnig und sensibel zu an jenen Orten, zu denen die unteren Schichten  keinen Zutritt haben. Harold Pinter (Literatur-Nobelpreis 2005) hat in seinen Stücken die Mär von den immerhin guten Manieren und der diskreten Vornehmheit der besseren Kreise immer wieder blamiert. Denn: „Sie sind so mies“ (Georg Kreisler), sie „lassen die Sau raus“, sie „laufen aus dem Ruder“. Zum Beispiel bei edlem Speis und Trank im teuersten  Restaurant Londons:
Lambert:  Ich möchte mein Glas erheben.

Aufruf: Recht auf Stadt. Die Parade.

Geschrieben am 26. 11. 2009

Aufruf! Recht auf Stadt. Die Parade.
Gegen ein Unternehmen Hamburg!
Für eine grundsätzlich andere -- soziale und gerechte -- Stadt

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RECHT AUF STADT. DIE PARADE
Freitag, 18.12.09, Moorweide (gegenüber Dammtorbahnhof)
Auftakt: 16:30 | Start der Parade: 17:00
Weitere Infos unter: www.rechtaufstadt.net <http://www.rechtaufstadt.net>
mail: info@rechtaufstadt.net

Aufruf als PDF zum herunterladen: Recht auf Stadt
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