Diskussionsveranstaltung zur RAF

Geschrieben am 23. 02. 2009

Diskussionsveranstaltung zur RAF 
Dortmund, 25. Februar 09, 19:30 Uhr im Kulturhaus Taranta Babu, Humboldstr./Ecke Amalienstr.

Bochum, 26. Februar 09, 19:30 Uhr im Sozialen Zentrum Bochum Josephstr. 2/Ecke Schmechtingstr.

Kooperationsveranstaltung von:
Verein zu Förderung der interkulturellen Lesekultur und Medienkompetenz im Taranta Babu, Dortmund
Rote Hilfe Ortsgruppe Bochum/dortmund
Bildungsgemeinschaft SALZ e.V. Dortmund
Antifa Medienzentrum Dortmund

Nächste Aufführung: "Die Höflichkeit des Genies" (Peter Hacks-Abend)

Geschrieben am 19. 02. 2009

2- . u. 23- Februar 09
Vers- und Kaderschmiede:
 Peter Hacks Abend MIT: 
MONICA BLEIBTREU, PETER STRIEBECK, HENNING VENSKE, MARCO TSCHIRPKE
- Die Höflichkeit der Genies (ein Dramolett)
- Der Himmel ist voll Dampf (vertonte Lyrik)

Der Dramatiker, Essayist und Dichter Peter Hacks hat ein monumentales Werk hinterlassen. Das heißt nicht, dass er jedes Thema in Überlänge behandelt hat. Im Gegenteil. Seine vollständige Autobiographie geht so: „Der heilige Benediktus, der, wie man mir sagt, im Jahre 480 geboren wurde, befasste sich vornehmlich mit der Lösung des Problems, wie einer auf Erden möglichst glücklich leben und doch eben noch in den Himmel kommen könne. Ich, der ich, wie man mir sagt, im Jahre 1928 geboren bin, befasse mich (das zu Ändernde geändert) ganz mit dem selben Problem.“ Neben so allgemeinen, pauschal anmutenden Fragen, hat Hacks auch konkrete Rätsel gelöst, an denen vor ihm Wissenschaftler und Künstler in großer Zahl gescheitert sind: „Weshalb werden Theaterkritiker so selten geohrfeigt?“ – „Nur ein Verrückter legt sich mit Leuten an, deren Zeit weniger kostbar ist als seine.“

"Das Scheitern der RAF und die Weigerung der Reue", Interview Tiroler Tageszeitung

Geschrieben am 23. 01. 2009

Tiroler Tageszeitung, 23.01.2009
Das Scheitern der RAF und die Weigerung zur Reue

Direkter Link zum Interview: http://tt.com/tt/home/story.csp?cid=2696300&sid=57&fid=21

Der verurteilte ehemalige RAF-Terrorist Karl-Heinz Dellwo - kommende Woche zu Gast in Innsbruck - sprach mit der TT über Reue, Gewalt und ihre Wurzeln.

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Dellwo ist kommende Woche in Tirol.
Bild: Bodo Marks

TT: Sie saßen 20 Jahre als verurteilter Terrorist in Haft, jetzt machen Sie Dokumentarfilme über Themen wie Abu Ghraib. Wollen Sie so Ihre Überzeugungen jetzt auf eine andere Art verbreiten?

Karl-Heinz Dellwo: Ich hoffe, dass in meinen Filmen meine Überzeugung auch zum Tragen kommt, aber das ist jetzt nicht die Fortsetzung der RAF mit anderen Mitteln. Das eine war der Versuch, die revolutionäre Uhr zum Ticken zu bringen. Damit sind wir gescheitert. Das was ich heute mache, ist der Versuch in einer Situation der Niederlage etwas zu machen, zu dem ich stehen kann und das für mich sozial und politisch einen Sinn hat.