Veröffentlichungen

Verein der Auslandskorrespondenten VAP

Geschrieben am 3. 09. 2007

VAP Berlin 19. März 2007

Sehr geehrter Herr Dellwo,

ich möchte Ihnen noch einmal auf diesem Weg dafür danken, dass Sie zum Gespräch mit den Auslandskorrespondenten bereit waren. und sich die Zeit für die Fahrt nach Berlin genommen haben.  Dank auch für Ihre Geduld, mit der Sie auf alle Fragen eingegangen sind und die Arbeit der Fotografen ertragen haben.

Regine Standke

Verein der Ausländischen Presse in Deutschland 
Pressehaus/1306
Schiffbauerdamm 40
10117 Berlin
030-22 48 95 47
030-22 48 95 49
info@vap-deutschland.org
www.vap-deutschland.org

"Hier geht das Leben auf eine merkwürdige Weise weiter"

Geschrieben am 3. 07. 2007

Der Film zur Geschichte der deutschen Psychoanalyse kann bezogen werden bei:
Deutsche Psychoanalytische Vereinigung e.V.
Körnerstraße 11

10785 Berlin

Tel.: +49.30.26 55 25 04
Fax: +49.30.26 55 25 05
Email: geschaeftsstelle@dpv-psa.de

www.dpv-psa.de

 

über den Buchhandel: ISBN-10: 9783837920406

sowie beim Psychosozial-Verlag, Giessen: http://www.psychosozial-verlag.de

"Die Jungs und Mädchen von dort kommen dann später"

Geschrieben am 5. 05. 2007

Interview der Zeitschrift Revista Nr. 34

Im Januar hatte der Rosa-Luxemburg-Club den Hamburger Filmemacher Karl- Heinz Dellwo eingeladen, im Kino 8 ½ seine Dokumentation "Neben der Spur" [1] vorzustellen. Der Film widmet sich der sozialpädagogischen Arbeit des Jugendheims "Putenhof Belitz" im Wendland und der Bedeutung, die dabei der intensive Kontakt der Einrichtung zur Gedenkstätte Terezin/Theresienstadt hat. Ausführlich kommen die Jugendlichen an beiden Orten zu Wort; im Jugendheim, wo sie ihre Arbeits- und Lebenssituation und die damit verbundenen Hoffnungen kommentieren, wie auch in der heutigen Gedenkstätte Terezin, wo sie ihre Gefühle und Erfahrungen in der Konfrontation mit dem Gedenken an den nationalsozialistischen Terror schildern. Wir haben die Gelegenheit genutzt, Karl-Heinz Dellwo zum Film und seiner besonderen Beziehung zu Celle zu befragen.

WDR Funkhausgespräche

Geschrieben am 15. 03. 2007

Die Sehnsucht nach dem großen Sprung 
Ex-Terroristen über ihr Leben im Untergrund

Donnerstag, 15. März 2007

Funkhausgespräche
20.05 - 21 Uhr, WDR 5


Die Sehnsucht nach dem großen Sprung 
Ex-Terroristen über ihr Leben im Untergrund


Wiederholung:16. März, ab 3.03 Uhr (WDR 5)
18. März, ab 23.05 Uhr (WDR 5)

Nach dem bewaffneten Kampf

Geschrieben am 7. 03. 2007

Nach dem bewaffneten Kampf Ehemalige Mitglieder der RAF und Bewegung 2. Juni diskutierten mit Psychoanalytikern über Gesellschaft und bewaffneten Kampf. Buchreihe: Psyche und Gesellschaft 216 Seiten, Broschiert, Format: 148 x 210 mm Erschienen im März 2007 Mit einem Vorwort von David Becker ISBN-13: 9783898065887, ISBN-10: 3-89806-588-X Bestell-Nr.: 588

Klageschreie

Geschrieben am 16. 08. 2006

Klageschreie Ein Hörstück mit Passagen von Leonardo Da Vinci, Ingeborg Bachmann, Nguyen Duc Thuan, Fodé Touré Keita, Alacine Keita, gelesen von Barbara Pier, Bettina Höfermann und Karl-Heinz Dellwo. www.schillerpalais.de, Schillerpalais, Schillerpromenda 4, 12049 Berlin, 18.08.06, 19:00 h – 22.09.06

Regie: Reinhold Wichmann 4:48 min Aufnahmen, Schnitt, Produktion: BellaStoria-Film, Hamburg

Zitat Neues Deutschland vom 16.08.2006:"Vorgestellt wird bei der Eröffnung auch ein Hörspiel von Karl-Heinz Dellwo. ... Der heute 53-jährige arbeitet heute als Filmemacher und Künstler in Hamburg. In seinem Hörwerk werden literarische Texte und fragmentarische Statements von Zeitgenossen miteinander kombiniert."

Rückschau auf das Sozialforum

Geschrieben am 15. 01. 2005

Rückblick auf den Sozialforumsprozeß 2004 in Hamburg 


Wir, d.h. ein paar Leute aus unterschiedlichen linken Zusammenhängen,  hatten die Hoffnung, daß etwas Neues entstehen kann. Deswegen haben wir uns an der „Initiative zur Gründung eines Sozialforums“ beteiligt. Sie war von einer Attac-Gruppe initiiert worden, die von Anfang darauf bestanden hatte, sich selber als Initiatoren-Gruppe aufzuheben und den Prozeß an ein noch zu bildendes Sozialforum abzugeben. „Sozialforum“ sollte etwas Neues sein. Kein Verband, keine Partei, kein institutioneller Zusammenhang, keine Verlängerung von Gruppen, Positionen, Strukturen, Kampflogiken, keine Gespensterparade von Politformen der Vergangenheit, kein Interessenkampf, weder national noch gruppenborniert, kein Protestgeschrei und das Beschwören und Verteidigen alter Zustände.

 

Spiegel Online - Veröffentlichung abgelehnt

Geschrieben am 16. 12. 2004

Dieses Spiegel-Online-Interview war auf Bitten des Spiegel-Redakteurs Lars Langenau anlässlich der Premiere des Films "Stockholm 75" im 3001-Kino in Hamburg zustande gekommen - gegen meinen Einwand, dass Stefan Aust Interviews wie die, die ich nur geben kann, immer aus dem Spiegel kippten würde. Mit dem lauten Dementi, daß der Spiegel keine Zensur kennt, wurde das Interview unter hohem Zeitdruck erstellt. Es war bereits layoutet und sollte am 16. Dezember 2004 veröffentlicht werden. Am 16. Dezember gegen Mittag kam dann die kleinlaute Mitteilung, dass die Chefredaktion das Interview im letzten Moment gekippt habe. 
Es wurde dann dankenswerterweise im Januar 2005 von Magazin KONKRET veröffentlich.

Hier die Lars Langenau und dem Spiegel gegenüber autorisierte Fassung in der Dokumentation des Spiegel-Layouts und als reiner Text.

"Der Sozialstaat beruht auf Ausbeutung"

Geschrieben am 9. 09. 2004

Interview Jungle World Nr. 37, 9. September 2004

Eine Rede von Karl-Heinz Dellwo führte Mitte August zu Streitigkeiten im Hamburger Sozialforum. Es geht dabei um Fragen nach der Kritik am Kapitalismus und nach den Bündnispartnern gegen die gegenwärtige Politik.

Dellwo wurde 1952 geboren. Im April 1975 beteiligte er sich am »Kommando Holger Meins«, das die deutsche Botschaft in Stockholm besetzte, um Gefangene der RAF aus dem Gefängnis freizupressen. Die Botschaft wurde gestürmt, das Kommando tötete zwei der Botschaftsangehörigen. Dellwo wurde 1977 zu zweimal lebenslänglich verurteilt. 1996 wurde er aus der Haft entlassen. Mit ihm sprach Stefan Wirner.

Direktlink zum Interview: 
http://jungle-world.com/artikel/2004/37/13658.html

Rede Sozialforum 12.Aug. 2004

Geschrieben am 12. 08. 2004

Rede vor dem Hamburger Sozialforum am 12. August 2004


Diese Rede richtete sich gegen den Versuch der Traditionssozialisten, die neuen Sozialproteste für eine neue Partei zu instrumentalisieren.

Hartz IV ist zum Begriff geworden für etwas, was viele existentiell bedroht.  Ich möchte nichts von dem in Frage stellen, wenn Menschen sagen: das lassen sie sich nicht bieten, das muß weg. 

Ich finde es selbstverständlich, daß man solidarisch sein muß mit denen, die dagegen kämpfen, daß sie in ihren Lebensrechten noch weiter beschnitten werden. Ich finde es deshalb gut, daß es Montagsdemos gibt und was immer noch kommt. Man muß hier im Alltag nicht mit einer ideologischen Kritik kommen.

"Inferno", von Peter Weiss

Geschrieben am 7. 06. 2004

Peter Weiss – Inferno 7. Juni 2004
Lesung mit Rolf Becker, Lisa Politt, Matthias Scheuring, Michael Weber, Sylvia Wempner

1964 verfasste Peter Weiss, unmittelbar vor der „Ermittlung“, ein Stück über die deutschen Verhältnisse: Inferno. Darin kehrt der Dichter „Dante“ in ein Land der Täter zurück, die auch ihn der Verbrennung zugedacht haben. Dante hat die geliebte Bea zurück gelassen und ist von Schuldgefühlen geplagt. Zynisch versucht die Tätergesellschaft des „Inferno“, ihn zur kompletten Verdrängung zu bewegen, um dadurch sich selbst zu legitimieren. Dante verweigert aber, sich zu integrieren und wird erneut mit Vernichtung bedroht. Ausgesondert und gedemütigt lässt ihn das ‚Inferno’ schließlich überleben ….

"Erinnerungen eines Antifaschisten"

Geschrieben am 17. 05. 2004

Fritz Bringmann – Erinnerungen eines Antifaschisten 1924 – 2004
Buchpräsentation mit Autor, Film und Gästen
 17. Mai 2004

Geboren 1918 als sechster von acht Söhnen einer Arbeiterfamilie, erlebte er die Zerstörung der Weimarer Republik. Bereits als Jugendlicher schloss er sich dem Widerstand gegen den Nazi – Faschismus an, wurde mit nur 17 Jahren verhaftet und ins KZ verschleppt. Als Häftlingssanitäter weigert er sich, sowjetische Kriegsgefangene per Injektion zu töten. Im September 1942 gehört er zu den Augenzeugen, die miterleben mussten, wie die SS sowjetische Kriegsgefangene im ‚Bunker’, dem Lagergefängnis von Neuengamme, vergaste.

"Homage an Jules Valles"

Geschrieben am 29. 03. 2004

Schorsch Kamerun, Rocko Schamoni und Thomas Ebermann:
„Hommage an Jules Valles“
 29. März 2004

Jules Valles (1832 – 1885): Bohemien, Literat, Aktivist der Pariser Commune, gestrenger Feind jeglicher Disziplin, Phantasieuniform – Träger, zum Tode Verurteilter, Begnadigter.

Unser Literaturlexikon meint, Valles („Die Abtrünnigen“, „JaquesVingtras“) habe „ein von wildem hass und bitterem Humor erfülltes, scharfsinniges Werk in bisweilen krass realistischem Stil“ geschaffen. Das stimmt. Deshalb lesen die drei an diesem Abend Jules Valles, und Rocko Schamoni und Schorsch Kamerun bieten natürlich auch Auszüge aus ihrem Repertoire.

Drei Geschichten von Heinrich Mann

Geschrieben am 23. 02. 2004

23. Februar 2004


Dietmar Mues liest und Dieter Glawischnig spielt
„ …. Und wenn ich mir vorstelle, was ich Leben nenne, und wozu ich entschlossen bin:
Rivalinnen wegärgern, für den Erfolg lügen, stehlen, bestechen und wenn es sein müsste, morden …………“

Heinrich Mann
Drei Geschichten. Ein Kosmos. Deutschland. Sinnlich. Grotesk. 
Vor allem aber spießig und burlesk.

HYPERION Hölderlin II

Geschrieben am 2. 02. 2004

Hölderlin II: HYPERION 
Gespielt von Michael Weber und Peter Grund (Musik)      2. Februar 2004


Hyperion ist ein Grieche des 18. Jahrhunderts. „Hyperion“ ist ein Roman in Briefen von Friedrich Höderlin. Hyperion geht es wie uns allen … früher oder später: Er hat alles verloren. Seine große Liebe, seinen besten Freund, seine Heimat, seine Jugend, seine Ideale, den Sinn, die Freiheit, den Aufstand, die Utopie, die Zukunft… alles Vergangenheit. Aber Hyperion ist nicht wie alle: Er gibt keine Ruhe (ein Un – Toter), er findet sich nicht ab, er macht aber auch nicht einfach weiter. Er sucht das Gelingen im völligen Scheitern, im Gegensatz zum Scheitern im ständigen Gelingen. Gerade in tiefster Nacht und Einsamkeit sucht er das Licht. Annen Verlust, alles Scheitern, alle Verlorenheit, alle Freude und allen Schmerz macht Hyperion in Zusammenarbeit mit seinem deutschen Freund, Vertrauten und Komplizen Bellarmin – beide Fremde im eigenen Land – zum Gedicht, zum Prozess, zu Geschichte, zum Song.